Warum eine Affäre auf Dauer glücklich machen kann

Was bedeutet es eigentlich, glücklich zu sein? Was muss ich tun, um glücklich zu sein? Kann man Glücklichsein lernen? Und was hat das ganze mit Tee zu tun? Diese und viele Fragen mehr beschäftigen nicht nur viele Millionen Menschen weit über den Globus verteilt, sie sollen auch Gegenstand dieses Artikels sein.

Wenn ich am Strand liege, den Möwen lausche und ein leichtes Kitzeln der Sonne auf meinem Rücken spür’, bin ich dann glücklich? Vielleicht, würden Glücksforscher sein. Ich bin zwar keine Glücksforscherin, behaupte aber das gleiche! Vielleicht bist du glücklich, vielleicht aber auch nicht. Es liegt an dir!

Glück hat was mit Genuss zu tun. Wer es schafft, Dinge zu genießen, kann auch glücklich sein! Wer es dann noch schafft, kurze(!) Momente des Genusses für sich zu nutzen, hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen anderen Genusssuchenden. Denn er schafft es, das Glück in seinen Alltag einzubauen. Wer nämlich eine Woche Urlaub am Strand braucht, um seinen Lebenstank aufzufüllen, sollte möglichst dafür sorgen, dass er rechtzeitig an den Strand kommt! Wer allerdings bereits im Alltag bei einer Tasse Tee entspannen kann und dabei seine innere Ruhe findet, dabei alle Sorgen für den Moment vergessen kann, der sollte sich gleich nach Lesen des Artikels eine Tasse Tee machen!

Für djejenigen, die ihren individuellen Weg des Glücklichseins noch nicht gefunden haben, habe ich einige Tipps vorbereitet um dem Ziel, glücklich zu sein, näher zu kommen.

1.Wie war das jetzt mit dem Moment?

Stellen wir uns vor, es ist Winter. Was ist nun mit denjenigen, die den Strand zum Glücklichsein brauchen? Sollen diese den nächsten Flieger an den Strand nehmen, um dort glücklich sein? NEIN! Sollen diese sich eine Tasse Tee machen? Ja! Also nicht unbedingt. Sie müssen keinen Tee trinken, aber ich sage: ihr müsst lernen, glücklich zu sein! Ihr müsst lernen, den Strand loszulassen und euer Glück nicht mehr von diesem abhängig machen! Sind wir doch mal ehrlich, wie oft schafft man es wirklich in den Urlaub? Zwei-, maximal dreimal im Jahr?! Wie sinnvoll erscheint es da, sich eingestehen zu müssen, dass man es ebenso oft – in diesem Falle eher selten(!) – schafft, Glück zu empfinden?! Ich gehe da nicht mit und habe für mich beschlossen, das Glück als Bestandteil meines Alltags zu leben! Dass aber Urlaub kein Bestandteil meines Alltags ist, versteht sich von selbst. Deshalb bemühe ich mich konkret um einzelne “Highlights” im Leben: ein Brunch mit einer guten Freundin, ein nächtlicher Spaziergang mit meinem Freund in der Nachbarschaft, ein Besuch im Kino oder eine kurze Affäre zwischen mir, der Couch, einem Kakao und der obligatorischen Zeitschrift für Frauen!

Ganz nebenbei, hat eine Studie übrigens den Zusammenhang zwischen der Vorfreude auf ein Event, konkret einem Urlaub, und der psychischen Gesundheit derjenigen untersucht. Dabei wurde Erstaunliches festgestellt: je geringer die Vorfreude auf den Urlaub, desto gesünder waren die Leute! Was so erstaunlich klingt, hat einen simplen Grund. Der Kontrast dieser Leute zwischen ihrem alltäglichen Leben und dem Urlaub war geringer als bei denjenigen mit großer Vorfreude. Erstere waren im Allgemeinen recht zufrieden mit ihrem Alltag, sahen den Urlaub sozusagen als einen Bonus zum ohnehin schon schönen Alltag, machten diesen allerdings nicht alleinig für ihre Zufriedenheit verantwortlich!

2. Zuversicht als eine Bedingung für Glück.

Egal ob im Job, der Partnerschaft oder unter Freunden,- Zuversicht im Allgemeinen kann sehr hilfreich sein auf dem Weg zu einem glücklicheren Leben. Was aber ist Zuversicht? Als Zuversicht bezeichnet man den positiven Glauben daran, dass alles gut wird. An dieser Definition merkt man schnell, dass Zuversicht und Optimismus eng miteinander verbunden sind. Das heißt aber nicht, dass Zuversicht lediglich den Optimisten unter uns vorbehalten ist. Es bedeutet lediglich, dass der Optimist von Natur aus zuversichtlich ist! Allen anderen sage ich: bemüht euch um Zuversicht! Muss denn immer alles so schlimm kommen wie ihr es euch euren schlimmsten Träumen ausgemalt habt?! Muss immer alles bereits im Voraus bis in kleinste Detail geplant sein? Muss man ewig in die Worte anderer soviel hineininterpretieren? Ein bisschen mehr von “das wird schon werden” und  “das wird er/sie so schon nicht gemeint haben” tät uns allen mal gut! Damit möchte ich nicht sagen, dass man die Worte anderer nicht ernst nehmen sollte – es gibt genug Dinge, die gesagt werden, über die man besser länger hätte nachdenken sollen! Denken wir dabei nur an (zu) schnell gesprochene Worte über tagesaktuelle Themen, wie die Flüchtlingspolitik, die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern (bei der die umstrittene AfD unzählig viele Stimmen zuviel erhielt) von Politikern, aber auch von guten Freunden!

Damit möchte ich lediglich sagen, so unglaublich viele Menschen, die einem immer nur das Schlechteste wollen, die bewusst Verletzendes sagen oder tun, gibt es de facto gar nicht!

Die entscheidendste Frage, die sich in diesem Zusammenhang auch stellt, ist: wem konkret bringt es etwas, wenn ich alles immer nur “schwarz” sehe?! In der Regel denkt ein Beteiligter, der etwas vermeintlich Schlechtes gesagt haben soll, nachdem er dies gesagt hat, gar nicht weiter darüber nach. Mich dahingegen kann es über Stunden beschäftigen, warum jemand dies oder das auf diese oder andere Weise gesagt, betont oder gemacht hat. An anderer Stelle beschäftigt man sich damit, warum wiederum anderes nicht(!) gesagt wurde und belastet lediglich sich selbst damit , während der Sprecher bereits Nächstes spricht und die “Grübler” weiter zum Grübeln bringt! Vor allem in Zeiten, in denen immer mehr über social media und vor allem whatsapp kommuniziert wird, kommen Fragen auf, die schleunigst wieder vergessen werden sollten: die Häkchen sind blau, warum schreibt er/sie denn nicht?! Wie meint er/sie dies oder das?! Leute, es soll tatsächlich eine arbeitende Bevölkerung geben, die es gerade mal schafft Nachrichten zu lesen, diese aber nicht augenblicklich beantworten kann! Ist es denn aber auch wirklich nötig, dass er/sie sofort, nachdem die Nachricht gelesen wurde, antwortet?! Zu zweitem, seid so lieb und fragt doch einfach mal frreundlich nach. “XY” habe ich nicht richtig verstanden, wie meinst du das?!

Tut euch selbst den Gefallen und versucht, die Dinge etwas entspannter zu sehen! Ich komme wieder auf meine Tasse Tee zurück und behaupte: allein 15 Minuten, die man sich zum Teetrinken nimmt, können genügen, um sich selbst zu beruhigen. Sagt euch in diesen 15 Minuten “alles wird gut”.

3. A propos Partnerschaft, brauche ich zum Glücklichsein einen Partner?!

Ich sage: nein! Ein Partner kann Bestandteil des Glücks sein. Für manche gehört es gar zu einem erfüllten, glücklichen Leben dazu, einen Partner zu haben, so auch für mich. Doch viele begehen in ihrer Partnerschaft dabei den Fehler der Selbstaufgabe. Sie geben sich als Individuum auf und öffnen sich in einem “Wir”. Sie vergessen ihre Wünsche und Bedürfnisse, fragen nur noch nach gemeinsamen Interessen. Der Kompromiss ist ihr ständiger Begleiter. Zwar will ich mich am Bikini in die Sonne legen, doch wenn Er die Temperaturen dafür als zu hoch empfindet, finde ich meinen Sonnenschein auch in einem Café in der Stadt, wenn man gemeinsam über die schattige Promenade schlendert. Warum aber lege ich mich nicht einfach an den Strand und treffe Ihn zu einem gemeinsamen Abendessen zu verabredeter Zeit?! Ganz by the way, so hätte man sich auch etwas Neues zu erzählen!

Aber überhaupt, mein Papa hat immer gesagt: “ Wenn du dich selbst nicht liebst, wer bitte soll es dann tun?!”. Ein bisschen Egoismus und Selbstliebe sind nötig, in einer Partnerschaft, aber auch um als Single (irgendwann einmal) eine Partnerschaft einzugehen!

Im Grunde hören wir es im O-Ton von Mutti, auch die Klatschblätter am Kiosk schreiben nichts anderes – “du musst beginnen, mit dir ins Reine zu kommen!” Du musst als stärkster Vertreter überhaupt beginnen, deine Interessen zu vertreten! In der Partnerschaft, aber vor allem vor dir und deinem inneren Schweinehund!

Hast du Bock auf einen Chinesichkurs? Nur zu, was hindert dich daran?! Hast du Bock, die neue französische Komödie zu schauen, obwohl dein Partner heute so gar nicht fürs Ausgehen zu begeistern ist?! Runter vom Sofa, rein ins Kino mit dir! Hast du mal wieder Bock auf Theater oder die Nacht bei fetten Beats zum Tag zu machen? Hör dich im Freundeskreis um, such dir Gleichgesinnte und machs! Los, los! Keine Ausreden mehr! Wolltest du schon immer mal nach Rom, warst mit diesem Wunsch aber allein?! Wen interessierts, fahr halt! Was soll denn schon passieren? Es reisen Leute über Wochen durch Asien, dann schaffst du es doch auch nach Rom! Hoch mit dir, der Flieger wartet nicht.

Pack dir deinen Schweinehund und nimm ihn gleich mit. Es geht auf die lebenslange Reise auf dem Weg zum Glück. Und nicht vergessen, – auch da hatten schlaue Leute recht: der Weg ist das Ziel! Lauf dem Glück also nicht hinterher, sieh es als ständigen Begleiter deiner Reise und mahne ihn regelmäßig, Schritt zu halten!

Für mich war es übrigens ein Leichtes, über das Glück zu schreiben. Denn ich lag während des Schreibens tatsächlich am Meer, – die Füße im Sand, die Augen zugekniffen um sie vor der Sonne zu schützen. Aber ich sage euch, auch daheim werde ich glücklich sein! Dafür sorge ich. Ich liebe die Stadt, in der ich lebe. Ich liebe mein Studium, meinen Job und meinen Alltag! Ich bin weder naiv, noch unglaublich gesegnet, aber ich habe gelernt, was es heißt, sein eigenes Leben lieben zu wollen(!). Und diesen Schlüssel zu einem glücklichen Leben gebe ich dir nun in die Hand!

An dieser Stelle möchte ich danke sagen! DANKE an diejenigen, die mich auf meiner Reise begleiten. Ohne die ich vielleicht auf eine andere Weise glücklich werden könnte, aber gar nicht möchte!

Die Affäre bezieht sich selbstverständlich gänzlich auf Zeitschrift und Kakao. Betrügen ist ohne Rede scheiße und macht alle Beteiligten unglücklich!
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